Die Dorn - Methode


 

Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn

Text vom Wirbelteam  11.09

Bei der Wirbelsäulenmassage nach Dorn handelt es sich um eine Weiterentwicklung alter Volksheilmethoden, die vor allem in ländlichen Gegenden weltweit verbreitet waren und teilweise auch heute noch sind.

Herr Dieter Dorn aus dem Allgäu hat diese weiterentwickelt und wieder bekannt gemacht. Darum ist diese Methode als Dorn - Methode bekannt.

 

Warum ist die Dorn Methode so erfolgreich ?

Es handelt sich um ganz einfache Griffe und Drucktechniken, die praktisch jedermann einfach erlernen und anwenden kann.

In der heutigen Spezialisierungsmedizin werden oft die ganz einfachen Sachen vergessen, dies ist keine Kritik, sondern einfach eine Feststellung aufgrund der Aussagen vieler unserer Klienten.

So werden Patienten vom Hausarzt an den Spezialisten überwiesen, der auf seinem Fachgebiet weitersucht und selbstverständlich annimmt, das alles Einfache bereits abgeklärt ist.

Wenn er nichts findet überweist er an den nächsten…..usw.

Dass dieser Mensch an einer einfache Fehlstellung von Gelenken, des Beckens oder der Wirbelsäule leidet, geht dann leider verloren und es folgt oft eine lange Leidensgeschichte.

Mit der Dorn Methode wird die ganze Wirbelsäule durchbehandelt, dabei werden ausser der Wirbelsäule auch noch viele kleine Muskeln behandelt, was ebenfalls sehr zur Verbesserung der Gesamtsituation beiträgt.

Das Einfachste, das eigentlich immer zuerst kommen sollte !

 

Was wird gemacht ?

Als erstes wird die Beinlänge kontrolliert.

Dazu liegt der Patient auf dem Rücken, die Beine werden in möglichst gestreckten Zustand in einen Winkel von ca. 75 Grad angehoben.

In dieser Stellung sollten die Sohlen der Schuhe oder die Knöchel auf gleicher Höhe sein.

Sind sie das nicht, wird das längere Bein durch den Patienten selbst mit einer einfachen Übung korrigiert. Diese Übung wird danach während mindestens 4 – 6 Wochen abends im Bett 2x wiederholt.

Warum diese Übung wirkt, darüber streiten sich die Fachleute seit Jahren heftig.

Die Hauptsache ist jedoch, dass es funktioniert.

Danach kann, wenn notwendig, jedes Gelenk kontrolliert und korrigiert werden.

Das Prinzip der Dorn Korrektur von Gelenken ist einfach:

Druck zum Gelenk und in die Streckung bringen.

 

Kreuzbein und Becken

Sehr viele Kreuzschmerzen mit Ausstrahlungen in Gesäss und Becken haben ihre Ursachen in Fehlstellungen von Kreuzbein „Sacrum“ und Beckenschaufeln. „Spina iliaca posterior superior“

Diese reichen von Millimetern bis zu massiven Verdrehungen des ganzen Beckengürtels.

Zur Behandlung stützt sich der Patient auf dem Tisch mit beiden Händen ab, pendelt mit einem Bein, während der Behandler ihn vorn um das Becken mit dem Arm fixiert.

Mit der anderen Hand wird von hinten Druck auf das Kreuzbein, oder die Beckenschaufeln ausgeübt, im Rhythmus der Bewegung wird der Druck verstärkt oder nachgelassen, bis die Spannung nachlässt.

 

Wirbelsäule

Die Lendenwirbel werden in der gleichen Position behandelt.

Mit dem Daumen fährt der Behandler den Dorn- oder Seitenfortsätzen entlang, während der Patient mit dem gegenüberliegenden Bein pendelt.

Durch den Fingerdruck und die Pendelbewegung des Patienten normalisieren sich die Fehlstellungen in sehr schonender Weise für den Patienten, es kann aber schmerzen.

Dabei kann natürlich bei gefühlten Fehlstellungen etwas länger und intensiver behandelt werden.

Die Brustwirbelsäule wird im Sitzen behandelt.

Dabei pendelt der Patient mit dem gegenüberliegenden Arm.

Das Behandlungsprinzip ist dasselbe.

Die Halswirbelsäule kann sitzend oder liegend behandelt werden.

Original Dorn wird sitzend behandelt.

Der Patient bewegt seinen Kopf hin und her während der Behandler mit leichtem Fingerdruck den Halswirbelseitenfortsätzen entlang drückt und an blockierten Stellen etwas länger bleibt, bis die Fehlstellung korrigiert ist.

Der Klient kann auch seinen Kopf nach vorne in die Hand des Behandlers legen, um die Halsmuskulatur zu entspannen, dabei bewegt der Behandler den Kopf leicht hin und her.

Im Liegen kann die Halswirbelsäule in entspanntem Zustand behandelt werden, dabei bewegt der Behandler den Kopf leicht hin und her.

Ein eindeutiger Vorteil der Dorn Methode ist, dass sie sehr risikoarm ist.

Die Behandlung erfolgt in der Regel durch Fingerdruck und Eigenbewegungen des Patienten, denen der Behandler einen dosierten Widerstand entgegensetzt.

Für den Bereich der Wirbelsäule und des Beckens geschieht das durch Pendelbewegungen der Arme oder Beine.

Dabei wird an den Wirbelfortsätzen und den Dornfortsätzen direkt behandelt.

Es wird an der Rückseite der Wirbelsäule, immer in Bewegung des Klienten, am Wirbel mit dem Daumen Gegendruck aufgebaut, um dem Körper die Gelegenheit zu geben, die ev. Fehlstellung selbst zu korrigieren.

Die Austritte der Spinalnerven, sowie die Wirbelkörper mit den Disken, (Bandscheiben) befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Seitenfortsatzes. Darüber sind massive Muskelstränge angeordnet, es kann also nicht auf Nerven oder Bandscheiben gedrückt werden.

 

Weitere Effekte der Dorn Behandlung

Durch den Fingerdruck entlang der Wirbelsäule werden mehrere Nebeneffekte wirksam:

Der Blasenmeridian, der entlang der Wirbelsäule verläuft, wird stimuliert.

Viele Akupunkturpunkte liegen auf derselben Linie und werden mitbehandelt.

Sehr viele Muskeln haben Ihre Ansatzpunkte an der Wirbelsäule und werden mitgelöst.

Direkt an den Dorn- und Seitenfortsätzen behandeln wir die „Multifidi“ mit.

Dies sind kurze, kleine Muskeln die über 1 bis 4 Wirbel ziehen, die die Wirbel miteinander verbinden und bewegen.

Diese werden mit der Dorn Methode mit - gelöst.

Dazu werden Organzonen auf der Haut stimuliert, was eine Verbesserung des Allgemeinzustandes mit sich bringen kann.

Die Dorn - Behandlung bewirkt also viel mehr, als „nur“ die Reposition blockierter Wirbel und Gelenke.

 

René Grundbacher und Monika Conus

Wirbelteam

Dorn Therapie – und Ausbildungszentrum Schweiz

CH 4500 Solothurn

0041 032 484 04 04

www.wirbelteam.ch

 

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